hier entsteht ein Forum, in dem SchülerInnen ihre Arbeiten, die weit über dem durchschnittlichen Niveau liegen, einem breiten Publikum präsentieren können !

Uhren-Kreationen der 3a

Märchenstunde in der 1a


Der verschwundene Prinz (geschrieben von Stjepan)

Es lebte einmal ein Prinz, der eine große Burg besaß. Als er eines Tages wieder mit seinem Lieblingspferd über die Wiesen galoppierte, traf er eine alte Frau. Sie trug einen Krug mit Wasser. Und weil der Prinz durstig war, bekam er von der alten Frau einen Schluck. Aber die Alte war eine Hexe und das Wasser vergiftet. Die Hexe war nämlich dem Prinzen Schönheit und Reichtum neidig. Sobald der Prinz getrunken hatte, verwandelte er sich in eine Maus.
In der Burg hatten sie Angst um den Prinzen, als er nicht zurückkam. Seine Mutter, die Königin, beauftragte die besten Ritter ihn zu finden. Die Ritter suchten und suchten im ganzen Land, aber sie fanden ihn nicht. Alle Bewohner des Landes waren bald auf der Suche nach dem Prinzen.
Eines Tages kam eine hübsche, junge Frau auf ihrer Suche zu einer Waldhütte. Dass diese Hütte der Hexe gehörte, wusste sie nicht. Eine Maus lief ihr immer nach. Der Frau grauste und sie sagte: „Geh weg von mir!“ Aber die Maus kam ihr immer näher. Da lief die Frau in die Hütte. Doch die Maus huschte ihr nach und piepste: „Ich bin der Prinz!“ „Das ist unmöglich!“, entgegnete die Frau und sah sich in der Hütte um. Auf einem Tisch entdeckte sie ein aufgeschlagenes Buch. Neugierig beugte sie sich darüber und las: „Huli wudri, die Maus soll sich wieder in einen Menschen verwandeln.“ Plötzlich stand der Prinz vor ihr. Da wusste sie, dass sie das Zauberbuch der Hexe entdeckt hatte.
Zum Dank nahm der Prinz die junge Frau mit auf seine Burg. Dort feierten sie ein großes Fest.

 

Melina und Shakira (geschrieben von Alice)

Es war einmal ein junges Ehepaar, das in einem Haus mit einer Mühle wohnte. Es führte eine märchenhafte Ehe. Bald nach der Hochzeit bekam es eine Tochter namens Melina. Jetzt war die Familie perfekt.
15 Jahre vergingen schnell, Melina war sehr hübsch, fröhlich und vor allem mutig. Aber sie konnte leider nichts sehen, da sie blind war. Jeden Morgen ging sie im Wald neben dem Haus spazieren. Das Mädchen hatte Talent mit Tieren umzugehen. Die Tiere im Wald freuten sich jeden Tag auf Melina, denn sie fütterte die Tiere mit Brotkrümeln und Essensresten.
Eines Morgens hörte das Mädchen ein furchtbares Katzengeschrei. Sie rannte mit ihrem Vater aus dem Haus um nach zusehen was geschehen war. Die lauten Schreie kamen aus dem Wald. Da lag eine schwarze Katze in einer Wolfsfalle. Der Vater versuchte mit aller Kraft die Katze zu befreien. Als er es geschafft hatte, gingen sie mit der Katze nach Hause. Die Mutter verarztete die Katze und legte sie in Melinas Bett. Melina setzte sich neben die Katze und streichelte sie. Die Katze war so dankbar, dass ihr ein "Dankeschön" aus ihrem Mäulchen rutschte. Melina war sehr verwundert, als sie das hörte und sie fragte: "Ist da jemand?" Da sprach die Katze: "Bitte erschrecke nicht vor mir, ich bin es, die Katze." Nach einem langen und ausführlichen Gespräch, erkannte Melina, dass diese Katze eine ganz besondere Katze war und Shakira hieß. Es entwickelte sich eine dicke Freundschaft zwischen den beiden. Die Katze konnte nicht nur sprechen, sondern sie war auch eine große Hilfe für Melina. Mit Hilfe von Shakira konnte das blinde Mädchen auch in die Stadt spazieren, denn Shakira wies ihr den Weg.
Als die beiden eines Abends nach Hause kamen, fanden sie ein verwüstetes Haus vor und Melinas Eltern waren verschwunden. Sie liefen in den Wald und das Mädchen schrie mehrmals: "Vater! Mutter! Wo seid ihr?" Plötzlich sprang aus einem Gebüsch am Wegesrand ein großer, starker Wolf heraus. "Was wollt ihr hier in meinem Revier?" knurrte der Wolf. "Ich bin Melina und suche meine Eltern, aber ich finde sie nicht, kannst du mir bitte helfen?" Der Wolf antwortete: "Folge mir und ich werde dich zu deinen Eltern bringen."
Sie hatten einen langen Weg vor sich. Im finsteren Wald stand ein riesiges Schloss. Als Shakira davor stand, begann sie fürchterlich zu zittern. Melina fragte: "Shakira, warum bist du so ängstlich?" Da erzählte Shakira ihr, dass sie aus diesem Schloss stamme und davongerannt wäre, denn die Schlossherrin sei eine ganz böse Frau.
"Ich musste den ganzen Tag für sie kochen und putzen. Eines Morgens meinte sie zornig, dass ich ihre Befehle nicht ordentlich befolge. Zur Strafe belegte sie mich mit einem Zauberspruch und verwandelte mich in eine Katze."
Plötzlich öffnete sich das große Schlosstor, die Schlossherrin kam auf Melina zu und sagte: "Ich kann dir helfen deine Eltern zu finden, aber dafür bekomme ich deine Katze." Melina dachte lange nach und stimmte dann zu.
Als ihre Eltern frei waren, war Melina sehr glücklich, aber trotz allem sehr traurig, denn Shakira musste im Schloss bleiben.
Plötzlich hörte die Familie viele verschiedene Tierstimmen auf das Schloss zukommen. Der Vater sagte: "Melina, alle Tiere des Waldes sind hier um dir zu helfen Shakira wieder zu bekommen." Melina freute sich sehr. Die Tiere attackierten die böse Frau und es gelang ihnen, ihr den Zauberstab zu entreißen. Shakira nahm den Zauberstab schnell in ihr Maul, zauberte sich wieder zurück in das Mädchen, das sie vorher gewesen war und zugleich verzauberte sie die Schlossherrin in ein Warzenschwein. Dann zerbrach sie den Zauberstab und alle gingen als glückliche Familie nach Hause. Die Eltern nahmen Shakira als zweite Tochter auf und Melina war überglücklich eine Schwester zu haben.
Sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

Der mutige Prinz und die Prinzessin in der Mühle
(geschrieben von Ali)


Es gab einmal ein Schloss. In dem wohnten ein mutiger Prinz und eine eingebildete Prinzessin, die dem Prinzen versprochen war. Der Vater des Prinzen wollte, dass er diese eingebildete Prinzessin heiratet. Aber der Prinz wollte das nicht und beschloss zu flüchten. Als er das Schloss verließ, bemerkte das der Vater und schickte schnell die Wachen. In seiner Verzweiflung begann der Prinz so schnell zu laufen wie er konnte und die Wachen kamen zu spät.
Als der Prinz schon einige Zeit gegangen war kam er zu einem Stein. Darauf stand: rechts oder links. Der Prinz wusste nicht was er tun sollte. Doch da bemerkte er, dass in winzigen Buchstaben noch etwas dazugeschrieben war und er las:
Wenn du rechts gehst wirst du sterben. Wenn du links gehst, begegnest du einer Bestie, die du vielleicht besiegen kannst. Auf jeden Fall musst du den uralten Wald durchqueren.
Der Prinz entschloss sich den linken Weg zu gehen. Er war ein sehr mutiger Prinz und betrat tapfer den finsteren Wald. Er ging weiter und weiter, aber außer Eulen sah er kein einziges Lebewesen. Als er in der Ferne Licht sah, glaubte er dort müsse der Wald zu Ende sein. Er begann zu laufen. Plötzlich stand ein großer Wolf vor ihm. Der Prinz zog schnell sein Schwert, aber der Wolf sprang ihn an und knurrte: "Ich habe Hunger und du hast dich für den linken Weg entschieden." Der Prinz stieß den Wolf mit aller Kraft weg, sprang auf und griff nach seinem Schwert. Als ihn der Wolf wieder ansprang, stieß er ihm das Schwert mitten ins Herz und tötete ihn. Der Prinz war froh den Wolf getötet zu haben und lief schnell aus dem Wald. Da sah er ein Dorf mit kleinen Häuschen. Der Prinz ging durch das Dorf und merkte, dass die Leute, die hier lebten, sehr arm waren. Und er wünschte sich ihnen helfen zu können, damit sie reicher werden.
Plötzlich begegnete ihm ein alter Mann und sagte: "Ich kann dir drei Wünsche erfüllen!" Der Prinz meinte: "Ich kenne dich nicht, wie soll ich dir vertrauen?" Der Alte entgegnete: "Jetzt kommt es für dich darauf an, ob du mir vertrauen willst oder nicht." Der Prinz überlegte und beschloss ihm zu vertrauen. Sein erster Wunsch war, dass die armen Leute des Dorfes reicher werden. "Aber dein Wunsch wird nur in Erfüllung gehen, wenn du mir dein Schwert gibst." Der Prinz überreichte dem Alten das Schwert und was er sich gewünscht hatte geschah. So ging sein erster Wunsch in Erfüllung. Der Alte sagte: "Jetzt hast du noch zwei Wünsche frei!" Da sprach der Prinz seinen zweiten Wunsch aus. "Ich möchte zu der Prinzessin, die ich seit Jahren liebe und die hinter den sieben Bergen in einer Mühle lebt." Der alte Mann erwiderte: "Wenn du auf den ersten Berg zugehst wirst du ein goldenes Paar Stiefel finden. Aber dafür musst du mir dein goldenes Zepter geben. Und einen Wunsch hast du noch frei." Da sprach der Prinz seinen letzten Wunsch aus: "Ich wünsche mir jemanden, der mir hilft den Weg zu finden." Der alte Mann antwortete: "Wenn du den letzten Berg überquert hast, wird ein Esel kommen. Der wird dir weiterhelfen und dich zur alten Mühle führen. Aber dafür musst du mir deine Krone geben." Der Alte nahm die Krone und war plötzlich verschwunden. Der Prinz ging schnell auf den ersten Berg zu. Doch vor ihm lagen nur große Steine und der Prinz fragte: "Wo sind die goldenen Stiefel?" Kaum hatte er das gesprochen, waren die goldenen Stiefel an seinen Füßen. Er ging ein paar Schritte und bemerkte, dass er mit ihnen sehr hoch und weit springen konnte. Er lief über den ersten Berg, dann über den nächsten Berg, dann über den dritten, später über den vierten, nach einiger Zeit über den fünften und über den sechsten. Als er vor dem letzten Berg stand sagte der Prinz: "Dieser Berg sieht gefährlich aus." Und als er am Gipfel des siebenten Berges stand, stand plötzlich wieder der Wolf vor ihm. Der Prinz erschrak: "Was soll ich tun, ich habe mein Schwert nicht mehr und den Wolf habe ich doch schon getötet." Der Wolf sagte: "Ich bin nicht gestorben. Ich habe nur so getan und dir dann die ganze Zeit nachspioniert." Aber der Prinz vertraute auf seine Kraft, trat zornig mit den Stiefeln nach dem Wolf und der flog in hohem Bogen in den Wald zurück. Nach einiger Zeit erreichte der Prinz ein Dorf. Da kam ihm der Esel entgegen. Der Esel fragte: "Willst du zu deiner geliebten Prinzessin die in einer Mühle wohnt?" "Wo steht diese Mühle überhaupt?", fragte der Prinz. Der Esel entgegnete: "Nicht so eilig, die Mühle ist noch sehr weit von hier, ungefähr noch zwei Tagesreisen. Steig auf meinen Rücken und ich führe dich zu deiner Prinzessin in der Mühle." Zwei Tage später sagte der Esel: "Mein Herr, dort drüben siehst du die Mühle." Der Prinz lief hin und klopfte an. Die Prinzessin fragte: "Wer ist da?" Und der Prinz antwortete: "Ich bin es!" Der Prinz und die Prinzessin waren froh und glücklich. Der Prinz sagte zu ihr: "Du musst mit mir in mein Königreich kommen." Sie verließen die Mühle und der Esel, der vor der Mühle gewartet hatte, verwandelte sich in ein wunderschönes Pferd. Der Prinz hatte auch seine Krone, das goldene Zepter und sein Schwert wieder. Gemeinsam ritten sie auf dem Pferd, das so schnell wie der Wind lief, und nach ein paar Stunden schon waren sie im Königreich angekommen. Gemeinsam gingen sie zum Schloss hinauf. Da kam ihnen der Vater entgegen und rief: "Hättest du mir nur einmal gesagt, dass du eine andere liebst!" Die eingebildete Prinzessin aber lief beleidigt aus dem Königreich. Dort wartete schon der Wolf und entführte sie in den Wald. Der Prinz heiratete seine Prinzessin. Der Vater vererbte das Königreich seinem Sohn und starb.
Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute.

Der treue Diener (geschrieben von Mustafa)

Es gab einmal einen mutigen Prinzen .Er besaß ein wunderschönes Schloss.
Der Prinz hatte zwei Diener, Mehmet und Bekir. Seinen Diener Mehmet mochte er am liebsten, denn er war stets fröhlich und blieb ihm immer treu. Das störte den mürrischen Bekir und er dachte: "Immer muss ich die Drecksarbeit machen." Da lief er schnell in den Wald. Dort traf er den Wolf. Bekir sagte zu ihm: "Du tötest den Diener Mehmet. Er muss in einer Woche draußen sein aus dem schönen Schloss." Aber der Wolf fragte: "Was bekomme ich dafür?" Bekir antwortete: "100 Schafe." Der Wolf war einverstanden. Sie machten den Deal, schüttelten einander Hand und Pfote und der Diener lief so schell er konnte zum Schloss zurück.
Eine Woche wartete und wartete der Wolf vor dem Schloss, aber Bekir war nie zu sehen. Denn weil der Diener immer so fleißig gewesen war, hatte der Prinz zu ihm gesagt: "Ruh dich einige Zeit aus!" Der Magen des Wolfes knurrte immer lauter. Und er fraß deshalb alle kleinen Kinder und alten Frauen des Dorfes, die ihm über den Weg liefen. Die Bürger hatten große Angst und sie trauten sich nicht mehr raus aus ihren Häusern. Der Prinz wunderte sich: "Warum arbeitet keiner?" Der treuer Diener sagte: "Weil der böse Wolf jeden frisst, der aus dem Haus geht." Der Prinz sagte: "Dieser Wolf wohnt seit Jahren in meinem Wald, aber das kann ich nicht zulassen." Der Prinz zog sein Schwert und befahl Mehmet: "Sammle die besten Krieger!" Und Mehmet gehorchte .Er sammelte die besten Krieger und sie liefen in den Wald um den Wolf zu töten.
Aber auch der Diener Bekir lief in den Wald und er erzählte dem Wolf alles. Der vollgefressene Wolf wollte weglaufen, aber er war zu dick dazu.
Plötzlich stürmten die Krieger und der Prinz in die Höhle des dicken Wolfes. Die Krieger hielten den Wolf fest, der Prinz schnitt seinen Bauch auf und die Menschen schlüpften aus dem Bauch. Der Prinz befahl: "Werft den Wolf in den Kerker und gebt ihm nichts zu fressen." Der Prinz war er leichtert, aber da stürzte sich Bekir auf den Prinzen und wollte ihn töten. Sofort sprang Mehmet dazwischen und rettete so das Leben des Prinzen.
Der Prinz ließ Bekir zum Wolf in den Kerker werfen. Aber weil der Wolf sehr hungrig war, fraß er Bekir auf.
Der Prinz und sein treuer Diener lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Und die Moral von der Geschichte: Sei niemals selbstsüchtig!

Der goldene Ring (geschrieben von Peti)

Vor langer Zeit lebte einmal in einer Mühle ein blindes Mädchen mit dem Namen Aischa. Es war noch ziemlich jung, als seine Mutter starb. Kurz bevor die Mutter starb, schenkte sie ihr einen goldenen Ring und sagte: "Dieser Ring soll dich vor allem Bösen schützen!". Aischa verstand die Bedeutung der Worte nicht. Aischa bekam eine Stiefmutter. Darüber war sie nicht erfreut. An ihrem 17. Geburtstag bekam Aischa von ihren Vater einen Kater geschenkt. Sie nannte ihn Miz. Der Vater wurde sehr krank und starb kurz nach ihrem Geburtstag. Aischa weinte, die Stiefmutter aber nicht. Eines Tages hörte Aischa, wie die Stiefmutter zu einem Jäger sagte: "Töte Aischa, damit ich alles Geld und die Mühle für mich alleine habe!" Der Jäger antwortete: "Ja, ich mache alles was sie wollen." Aischa rannte, geführt von Miz, so schnell sie konnte in den Wald. Doch der Jäger fand es heraus, baute eine Falle im Wald auf und wartete. Eines Tages hörte Aischa im Wald, ganz in ihrer Nähe, einen Bären brüllen. Sie schrie vor Angst. Da kam Kater Miz angelaufen und biss den Bären in den Schwanz. Schmerzerfüllt sprang der Bär in die Luft und schrie: "Au, was habe ich dir denn getan?" Aischa wusste nicht was passiert war und wer ihr gerade geholfen hatte, denn sie war ja blind. Als sie Miz miauen hörte, wusste sie, dass es der Kater gewesen war, der ihr geholfen hatte. "Warum kannst du sprechen?", fragte Aischa den Bären. Dieser antwortete: "Weil ich in Wirklichkeit ein Prinz bin. Eine Frau, die ich nicht heiraten wollte, hat mich in einen Bären verwandelt." "Hatte sie eine böse Stimme?", fragte Aischa. Der Bär antwortete: "Ja, das hatte sie." "Sie ist meine Stiefmutter und seit mein Vater gestorben ist versucht sie mich zu töten", sagte Aischa. "Wir könnten sie doch zusammen besiegen", schlug der Bär vor. Aischa war einverstanden. So machten sie sich auf den Weg. Der Bär führte Aischa, denn sie war ja blind, und der Kater folgte ihnen. Bei der Mühle angekommen brüllte der Bär so laut er konnte. Die böse Stiefmutter erschrak fürchterlich, rannte in den Wald und stürzte in die Falle des Jägers. Als der Jäger ihr heraushelfen wollte, stürzte er ebenfalls hinein. Zum Dank steckte Aischa dem Bären den goldenen Ring an die Pranke. Da verwandelte sich der Bär wieder in einen Prinzen. Er hielt um Aischas Hand an und die beiden heirateten.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Der beiden Brüder (geschrieben von Sefa)

Es gab einmal zwei Bauern die Brüder waren. Sie waren sehr arm. Ihre Mutter war schon vor langer Zeit gestorben und so hatten sie eine Stiefmutter bekommen. Die zwei Bauern hatten auch eine Katze. Wenn die Brüder spazieren gingen, lief die Katze immer mit ihnen. Eines Tages kamen sie an ein kleines Bauernhaus. In diesem Bauernhaus wohnte eine nette, alte Frau. Sie fragte die beiden: "Könnt ihr mir im Stall helfen?" Da halfen sie der Bäuerin so gut sie konnten. Als sie wieder nachhause gingen, fanden sie auf dem Weg ein Goldstück, das wunderschön glänzte. Da wünschten sie sich, sehr reich zu werden. Das Goldstück hatte das gehört und plötzlich hatten sie die schönsten Kleider an und viele Goldstücke in den Taschen. Da kapierten sie, dass das Goldstück Zauberkräfte hatte. Die böse Stiefmutter hatte alles gesehen. Sie wollte selbst das Goldstück besitzen und die beiden Brüder loswerden. Aber auch die Katze hatte alles gesehen und gehört. Und weil diese Katze eine besondere Katze war, konnte sie auch sprechen. Sie ging zu den Brüdern und erzählte ihnen alles. Die Brüder hatten bisher nicht gewusst, wie böse ihre Stiefmutter war. Sie suchten nach einem Plan, die Stiefmutter los zu werden. Deshalb bauten sie in ihrem Zimmer eine Falle für die Stiefmutter. Als diese eines Tages in das Zimmer der Brüder schlich um nach dem Goldstück zu suchen, schnappte die Falle zu und sie war in einem Käfig gefangen. Die Brüder packten sie und warfen sie in einen Brunnen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.


 

Projekt Klassenwandgestaltung der 3b
2005/2006
nach einem Bild von James Rizzi "What a beautiful day"

Wandmalerei in der Aula

Tonfiguren


Wandgestaltung 1. Stock


Detail

KLIMAGLÄSER